Biologisch & Nachhaltig

Huhu......winke winke. Ja, ich dachte mir, ich melde mich mal wieder!

Hallo Zusammen,

zum Thema Biologisch und Nachhaltigkeit habe ich diesmal etwas im Paket.
Im wahrsten Sinne des Wortes, jawohl. Denn, es ist so:
Man hat sich so an gewisse Produkte gewöhnt und dann gibt es sie in Deinem Supermarkt für ungewisse Zeit nicht mehr oder garnicht mehr. So geschieht es mir ja ständig. Eigentlich ist unser Supermarkt (Kein Billigdiscounter) gut bestückt mit allem, was das Herz begehrt. Auch Bio und Fairtraid, die Milch von Sternenfair oder ziemlich alles von Andechser Natur. Jetzt hatten sie seit einigen Monaten aus irgendeinem unerklärlichen Grund aber meine geliebte Ziegenbutter von Andechser Natur nicht mehr. Die Verkäuferin wusste jetzt auch nicht, ob sie die noch mal wieder reinbekommen. Ok, habe ich mir gedacht, und auf der Internetseite dieser Firma nachgeschaut. Wow, sie haben sogar einen Shop. Habe  meine Ziegenbutter auch schnell gefunden, sogar mit Kühltasche dabei. Also habe ich drei Päckchen Butter mit Kühltasche bestellt. Gut, dann habe ich mir noch ein Set dazu bestellt damit sich der Versand auch richtig lohnt. Ich kann Euch sagen: Das hat er.
Ausser den Produkten wurde noch zur guten Kühlung der Kühlakku und zwei Hanf-Matten reingelegt. Die grüne Tasche und Kühltasche gehörten zu den Produktpaketen.
Hanfmatten sind biologisch abbaubar und können im Biomüll entsorgt werden.
Man kann die Hanfmatten auch gut weiterverwenden. Vorschläge standen auf dem schlauen Zettel.

Diese Produkte waren in meinem Genusspaket, wozu diese grüne Tasche gehörte.

 ....zusätzlich hatte ich mir ja die Kühltasche mit drei Päckchen Ziegenbutter bestellt.

Ziegenmilch ist für den menschlichen Magen besser verdaulich als Kuhmilch. Besonders für jene die mit Laktoseintoranz ein Problem haben. Eine Freundin hat es mir bestätigt und ich vertrage es ebenfalls besser. Allgemein sollte man solche Bemühungen in biologischer Vielfalt und Nachhaltigkeit schon belohnen. Auch die Milch der Marke Sternenfair ist BIO und sogar Bienenfreundlich. Es ist zwar besser zum Landwirt des Vertrauens seine Milchprodukte zu holen, doch manchmal ist es einem unmöglich wegen der eigenen Arbeitszeit oder Entfernung zum nächsten Direktvermarkter zu gelangen.
Jedenfalls wollte ich das jetzt auch einfach mal loswerden. Was sich besonders lohnt, ist wenn man beim Händler immer wieder nachfragt, woher die Produkte stammen. Einzelhändler können natürlich viel mehr tatsächlich Regionales anbieten. Ist aber nicht unbedingt immer BIO.

PLASTIK ist auch so ein Thema. Man braucht in gewissen Situationen nicht auf PLASTIK verzichten. Wenn Plastik ordnungsgemäß in den gelben Säcken oder Tonnen entsorgt wird ist es sogar nachhaltig. Ebenso braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Konservendosen oder Alu nach dem Gebrauch tatsächlich in der Wertstofftonne landen. Die Wertstoffe werden getrennt und das Alu wird eingeschmolzen und wieder zu neuem Alu gegossen. Für Neues Alu werden im Gegensatz dazu natürliche Ressourcen ausgeschöpft und ist deshalb nicht nachhaltig. Ebenso wie bei Plastik. Wenn aus Plastik wieder neues Plastik schonend gewonnen wird, dann ist es in Ordnung.
Wo Plastik nichts verloren hat: z.B. in Kosmetika (Microplastik), Textilien ( Recycelte PET-Flaschen zu Fleecestoffe), oder einfach in der Natur entsorgt. Früchte und Gemüse mit Schale brauchen auch eigentlich nicht noch eine extra Folie. Gefrierprodukte brauchen auch nicht unbedingt in einer Aluschale und dann noch mit Plastik in die Kartonhülle. Frosta und auch Iglo zeigen inzwischen, dass es auch ohne geht.

Wusstet Ihr, dass von Landwirten die Produkte nicht als BIO abgenommen werden wenn der Nachbar auf der Weide daneben noch mit Glyphosat spritzt? Wenn man mal darüber nachdenkt, ist es aucvh ziemlich logisch, oder? Deshalb muss es dringend verboten werden.
Also kann ein Landwirt nicht mal so schnell auf BIO umstellen. Es gibt soviel zu beachten bis ein Produkt als BIO eingestuft werden kann. Und unser Kaufverhalten ist kleiner aber wichtiger Tropfen auf dem heißen Stein. Man braucht nicht unbedingt komplett auf Fleisch verzichten um die Massentierhaltung in die Knie zu zwingen. Weniger ist oft mehr ......Genuss! Öfter kein billiges Fleisch aus der Massentierhaltung, dafür seltener gutes Biofleisch genießen. Wer gerne Lammfleisch isst, fährt besser mit dem Lammfleisch von den heimischen Schäfereien als vom angepriesenen billigen Lamm aus Neuseeland.

Dies sind alles nur mal so Gedanken und Erfahrungen, die ich einfach nicht für mich behalten kann!
Vielleicht habe ich Euch auch die ein oder andere Anregung gegeben.
Eure Anregungen zu BIO und Nachhaltigkeit interessieren mich ebenso wie Eure Fragen.


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Danke für Eure Minuten



Kommentare:

  1. Liebe Elli,
    ich unterschreibe alles, was du da geschrieben hast - und auch wir kaufen fast nur noch bio ein. Ich würde mich sehr freuen, wenn du deinen Beitrag bei meiner Aktion ANL-(Achtsamtkeit, Nachhalitgkeit, Lebensqualität) verlinkst - als Information für andere, die diesen Tipp vieleicht brauchen. Magst du? Mit diesem Link kommst du hin: http://rostrose.blogspot.co.at/2018/01/anl-25-3-neue-herausforderungen-bei-anl.html
    Ganz herzliche Grüße aus Rostrosenhausen, Traude

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  2. Hallo Elli!

    Wie schön, dass Du mit Deinen Gedanken über nachhaltigen Lebensstil bei EiNaB mit dabei bist!

    lg
    Maria

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